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Warum wirbt der Förderkreis für »Die Schwestern Maria«?

Ohne Werbung wäre die Armenfürsorge der Schwestern nicht möglich.
Dabei zielt die Werbung darauf ab, mehr Menschen auf die Lage der Kinder und Jugendlichen in Asien und Lateinamerika aufmerksam zu machen und um deren Unterstützung zu bitten.
Unsere Freunde und Förderer gewinnen wir in der Regel über die Versendung von Briefen per Post oder Beilagen in Zeitschriften und Zeitungen. Dazu mieten wir gelegentlich "Fremdadressen" an, die zumeist als Kundenadressen von Unternehmen angeboten werden oder frei zugänglichen Telefonbüchern entstammen.

Wer kontrolliert die Arbeit des deutschen Förderkreises?

Die Mitgliederversammlung ist das höchste Organ des Vereins und überwacht mit seiner Erfahrung und Fachkompetenz die Arbeit des Vereins.
Seit Gründung legen wir dem vereidigten Wirtschaftsprüfer alle Bücher offen und erbitten seine Prüfung. Ab dem Jahr 1996 verleiht uns das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) in Berlin ohne Unterbrechung das Spendensiegel und empfiehlt uns den Spendern.
Schlußendlich sind wir den Spendern verantwortlich und bitten sie, sich vor Ort ein Bild zu machen. Und das tun etliche. So erreichen uns in jedem Jahr mindestens ein Dutzend Berichte von Spendern, die in Asien oder Lateinamerika einen Abstecher zu den Heimstätten der Schwestern Maria unternommen haben. Diese Rückmeldungen sind für uns sehr wichtig und belegen immer wieder, die nachhaltigen Eindrücke bei Freunden und Förderern.

Wie hoch sind die Verwaltungskosten?

Es erscheint uns zu kurz gedacht, die Arbeit einer karitativen Organisation einzig an den Verwaltungskosten festzumachen. Schlussendlich entscheiden sich die Spender, wen sie unterstützen möchten. Dabei spielt Vertrauen und Kompetenz sicher eine viel wichtigere Rolle.
Doch sind diese beiden Kriterien nur schwer messbar. Die reinen Verwaltungskosten stehen mit 1,49 % und die Kosten für direkte Werbeaktionen mit 20,08 % in den Büchern. Alle Prozentzahlen beziehen sich auf die Spendeneinnahmen, Erlöse aus Erbschaften und die Förderungen von Stiftungen. Es sind keine Sachspenden oder öffentliche Förderungen einbezogen, die auf die Kostenverhältnis starke Auswirkungen hätten.

Darf ich mich an Sie wenden, wenn ich ein Kind adoptieren möchte?

»Die Schwestern Maria« und ihre Förderkreise sind keine Vermittlungsbüros für Adoptionen oder Kinderpatenschaften. Wir möchten, dass die Kinder in ihrem jeweiligen Kulturkreis aufwachsen und dort verwurzelt sind. Wir können auch keine billigen Arbeitskräfte aus Asien oder Lateinamerika vermitteln.

Gerne würde ich in Asien und Lateinamerika mitarbeiten:
Wo könnten Sie mich gebrauchen?

Die Lehrpläne in den Ländern Asiens und Lateinamerikas sind sehr strikt vorgegeben.
Die Schwestern versuchen zumeist, den Kindern ein Jahr schneller als regional üblich, den Abschlusszeugnissen zu ermöglichen. An sechs Tagen in der Woche ist Schulunterricht und Training in den Lehrwerkstätten. Deshalb ist es uns in der Regel nicht möglich, Entwicklungshelfer in den Projekten vor Ort einzusetzen. Zumal alle Lehrer und medizinisches Personal die Zulassungen des jeweiligen Landes benötigen.