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Jahresbericht 2020/21 erschienen

Was haben Ihre Spenden bewirkt? Wie und wem konnten die Marienschwestern in ihren Schulen helfen? Darauf gibt Ihnen unserer Jahresbericht 2020/21 Antworten. Selbstverständlich können Sie auch einen Einblick in die Entwicklung des hiesigen Fördervereins nehmen. Dazu dient Ihnen unter Anderem die Bilanz und die Bewinn- und Verlusterchnung zum 31.3.2021.

 

2014 09 25 20.44.55  Jahresbericht »Die Schwestern Maria« zum 31.3.2021

 

 

 

 UF Nr 184 D TitelAktuelle Ausgabe "unseren Freunden"

 

Der 15. August - wieder ein Fest der Freude

Es war wieder eine ganz besondere Geburtstagsfeier am 15. August 2020. Nicht nur für die Jungen und Mädchen, die zum ersten Mal diesen Tag miterleben durften. Denn für etliche ist es das erste Mal in ihrem Leben, dass sie bewusst ihren Geburtstag feiern, dass sie etwas Persönliches geschenkt bekommen, schön verpackt und mit einem Grußkärtchen von Spendern aus Übersee versehen. Die Feiernden blieben in diesem Jahr unter sich, denn es waren keine Besucher und Freunde von außerhalb dabei.

 

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Wie in jedem Jahr begann der Tag mit einer Messe, früh um sechs.  Anschließend ging es zum Frühstück in die Familien zurück bevor der erste Höhepunkt, das Verteilen der Geschenke, auf dem Programm stand. Dankbarkeit und Freude war in den Augen der Beschenkten zu lesen. Und so wurden die T-Shirts oder Sportschuhe, Rucksäcke oder Hosen gleich ausprobiert. Jedes Kind bekam etwas zum Anziehen, etwas Sinnvolles für den Schulunterricht und etwas Süßes. Jede Familie erhielt eine Torte, von der nach kurzer Zeit nicht mal ein paar Krümel übrig waren.

Nach dem Mittagessen, ein Festmahl mit "fried chicken" und Limonade, standen am Nachmittag die Vergleichswettkämpfe an. Es erinnert ein wenig an das früher beliebte Spiel ohne Grenzen, wenn sich in den Heimstätten die einzelnen Familien in unterschiedlichen Disziplinen messen oder eine gemeinsam einstudierte Choreographie zum Besten geben.

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Was die Schützlinge und Schwestern in den letzten Tagen und Wochen vorbereitet haben, wurde dann am Abend in der großen Sporthalle zum Besten gegeben: Es wurde getanzt, gesungen, musiziert, Videos vorgeführt und viel gelacht.

Nach dem Abendgebet ging es dann zu Bett und es war noch lange leises Tuscheln aus den Schlafsälen zu hören. Gerne haben die Schwestern an diesem Abend ein Auge zugedrückt, schließlich waren alle noch ziemlich aufgedreht.

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Herzlichen Dank, dass Sie als unsere treuen Spender den Jungen und Mädchen einen solchen Tag ermöglicht haben.

 

 

 

Schule in Coronazeiten

Die Jungen sitzen an ihren Tischen, vor sich die Schreibhefte. Soweit ist alles normal. Doch die Lehrerin ist nicht im Klassenzimmer, ist aber mittels neuester Technik auf der weißen Tafel zu sehen. Per Videokonferenz hält sie den Unterricht von Zuhause aus. Somit können Schüler und Lehrerin miteinander reden, hat sie auch den Überblick, ob alle richtig mitmachen

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Das Foto zeigt eine Spanischstunde in der Villa de los Ninos in Amarateca (Honduras). Natürlich kann dies dauerhaft keinen „normalen“ Unterricht ersetzen, aber die Jungen profitieren davon, dass die Schule erst vor wenigen Jahren erbaut wurde und so neueste Technik zum Einsatz kommt, die an vielen alten Schulen noch lange nicht installiert ist.

27. Mai 2020

 

 

Schwestern und Schützlinge nähen Schutzausrüstung für Hospitäler

Neben der Sorge für ihre Schützlinge sehen die Schwestern auch die große Not in den Hospitälern. Medizinisch können sie nicht helfen, aber Schutzkleidung können sie nähen.

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So werden in den Lehrwerkstätten auf den Philippinen Ganzkörper-Overalls und Laborkittel hergestellt. Es war nicht leicht die richtigen „Stoffe“ zu bekommen, aber die Schwestern haben es geschafft.

Wo sonst Schuluniformen entstehen, werden nun Overalls und Kittel gefertigt. Schwestern und Schützlinge arbeiten Hand in Hand, um die Schutzkleidung mit der nötigen Sorgfalt zu erstellen.

 

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349 Ganzkörper-Overalls sind bereits an zwei Hospitäler verteilt, 500 weitere entstehen in diesen Tagen. Außerdem konnten 212 selbst genähte Kittel für Laborarbeitende dem De La Salle Medical Center Cavite übergeben werden. Weitere 500 sind in Arbeit.

 

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In Guatemala nähen die Mädchen der Villa de las Niñas Gesichtsmasken. Insgesamt 2.000 konnten bereits gefertigt und unter drei Kliniken der Hauptstadt aufgeteilt werden. Für Nachschub wird gesorgt.

5. Mai 2020

 

Liebe Freunde der »Schwestern Maria«!

Was vor Kurzem noch unmöglich schien, ist heute Realität geworden. Unsere Lebensumstände in Deutschland haben sich drastisch verändert. Der Corona-Virus hält uns alle in Atem.

So geht es auch den Marienschwestern. Alle ihre Schulen sind offiziell geschlossen. Doch die Schützlinge leben ja auch dort und so bleiben die Jungen und Mädchen weiterhin in den Heimstätten der Kongregation. Nur in Tanzania mussten alle Mädchen nach heimgeschickt werden. Es ist keine einfache Zeit für die verantwortlichen Schwestern.

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Von außen kommt niemand mehr in die Einrichtungen, auch keine Lehrer, die den Unterricht gestalten könnten. Dies übernehmen zum Teil die sogenannten „Helping Teacher“. Das sind Schüler der 11. oder 12. Klassen, die den Jüngeren den Unterrichtsstoff vermitteln. Aber auch die Schwestern sind an dieser Stelle gefragt. Natürlich ist kein normaler Schulbetrieb möglich.

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In den Küchen geht es aber immer noch heiß her. An den großen Töpfen und Pfannen müssen nun die angehenden Köche aus den Lehrwerkstätten zeigen, was sie gelernt haben. Unter Anleitung einer erfahrenen Schwester muss jedes Küchenteam auf den Philippinen für rund 1.000 Schützlinge die warmen Mahlzeiten bereiten. Es ist jetzt sehr wichtig, dass die Mädchen und Jungen ein gesundes Immunsystem haben, deshalb werden, wo eben möglich, vitaminreiche Nahrungsmittel verstärkt besorgt und zubereitet. Ende März konnten Grundnahrungsmittel für drei Monate geordert werden.

Die Schwestern geben ihr Bestes, damit die Schützlinge keinen Lagerkoller bekommen, sie die Situation nicht zusätzlich niederdrückt. „Serve the Lord with joy“ ist einer der Lebensgrundsätze der Schwestern, diese gilt es nun ganz neu mit Leben zu füllen. Schauen Sie sich doch bitte das kurze Video der Mädchen aus Tegucigalpa an. Video Tegucigalpa

Selbstverständlich beten die Marienschwestern und ihre Schützlinge inständig für ein Ende dieser weltweiten Virusinfektion. Dazu treffen sich alle Schwestern und Kinder zum sogenen Novenen-Gebet in den jeweiligen Heimstätten. Es gilt für uns alle, das Gottvertrauen nicht zu verlieren und in der Ungewissheit dieser Zeit um Gottes Beistand und Eingreifen zu bitten.

Auch in diesen Tagen sind die Schützlinge der Kongregation auf treue Freunde in Deutschland angewiesen. Denn die Kosten laufen weiter, die Herausforderungen werden nicht kleiner. Rund 20.000 heranwachsende Mädchen und Jungen möchten ihre Chance auf ein Leben ohne Armut nutzen. Unterstützen Sie uns auch weiterhin mit Ihrer Spende.

Eine Bitte zum Schluss: Bleiben Sie gesund.

Der Vorstand                         23. April 2020

 

 

Neue Adresse

Seit dem 1. März 2020 finden Sie uns in unseren neuen Büroräumen an der Hertzstraße 10 in 76275 Ettlingen im 1. Stock.

 

 

Deutsche Botschafterin zu Gast bei den Schwestern

„Absolutly amazing!“ (absolut erstaunlich!) schrieb Frau Anke Reiffenstuel ins Gästebuch der Girlstown Biga während ihres Besuches am 27. Februar 2020. Die deutsche Botschafterin auf den Philippinen machte sich vor Ort ein Bild von den Einrichtungen der Marienschwestern nahe Manilas. Auf einem Rundgang durch die Klassenzimmer und Lehrwerkstätten konnte sie sich von den hohen Qualitätsstandards überzeugen und kam mit einigen Mädchen ins Gespräch. Abgerundet wurde der Besuch durch eine kurze Show der Schützlinge, die auf der Bühne einige tänzerische und musikalische Leckerbissen darboten.

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Botschafterin Reiffenstuel (schwarzes Kleid) und Schwester Maria Cho (Vorsitzende des deutschen Vereins) stellen sich mit einigen Schülerinnen dem Fotografen.